Frokost in Kopenhagen: eine Mittagspause im Meatpacking District der dänischen Hauptstadt – und ich bleib gleich hier.

Frokost in Kopenhagen

Frokost ist Essen, das froh macht, da bin ich ziemlich sicher. Und Frokost heißt Mittagessen auf Dänisch. Und dazu reise ich heute – zumindest in Gedanken – nach Kopenhagen. Kommt mit! Hinterm Hauptbahnhof liegt der Meatpacking District, ein Industriegelände zwischen alten Schlachterhallen, das sich zu einem famosen Viertel entwickelt hat. Hier reihen sich vor allem Restaurants an Bars und dazwischen tummeln sich Künstler und einzelne kleine Läden. Verlockend!

BioMio

Karte im Bio Mio

Willkommen bei BioMio

Schnurstracks verschlägt es mich ins BioMio. Ein riesiges BOSCH-Schild prangt an dem Laden, der – wie der Name schon sagt – bestes Bio-Food auf der Karte hat. Frisch, knackig, lecker. Wie überall in Kopenhagen ist Essen hier nicht ganz günstig, aber es lohnt sich mit jedem Happen. Ich bin pappsatt und Wasser gibt’s gratis.

mother

Dessert? Jaaa, jetzt ein Kaffee! Ein paar Meter weiter gibt’s den besten, so sagt man. In der Seitenstraße liegt die Pizzeria mother, die mit ihren rustikalen großen Tischen Lust auf italienisches Essen à la Mama in großer Runde macht. Und hier trinke ich wirklich den sagenhaft besten Kaffee.

Eine alternative Adresse für Fisch auf dem Mittagstisch ist die Kødbyens Fiskebar. Hier wird nicht nur Fisch serviert, sondern auch sensationelle Drinks. Also den Tipp für abends merken…

Ach, wir bleiben noch ein bisschen, oder? Schlendern durch die Straßen, drücken uns die Nasen an den Schaufenstern der bezaubernden Bäckereien und Konditoreien platt und schlemmen uns durch Kopenhagens Törtchen und Plunderteilchen. Vielleicht  wie bei dieser kleinen feinen Bio-Bageri: DET RENE BRØD.

Bäckerei in Kopenhagen

Leckeres Brot in Kopenhagen

Häuser in Kopenhagen

durch Kopenhagen schlendern

Und weil ich den Mund nicht voll bekommen kann, trete ich zum Abendessen über die Schwelle in den Freistaat Christiania. In diesem bunten, wilden Stadtteil liegt ein Restaurant, dessen Küche in einer anderen Lage wohl längst einen Stern hätte: Spiseloppen. Aber wen interessieren Sterne, wenn der Koch ein Menü zum Schwärmen auf den Teller zaubert?! Das gemeinschaftlich betriebene, urig-rustikale Restaurant kredenzt das allerbeste Essen. Spannende Kombinationen aus köstlichen Zutaten. Ich könnte mich durch die ganze dänische Karte futtern, ohne zu verstehen, was ich da eigentlich bestelle. Der Kellner hilft. Mange tak! Ein Stockwerk tiefer in dem Loppengebäude finden in einem kleinen alternativen Club schöne Indie-Konzerte statt – fragt mal FlamingoPete. Der krönende Abschluss in Kopenhagen.

Schiffe in Kopenhagen

Hach ich muss bald wieder kommen – oder am besten gleich hier bleiben. Und zwar nicht nur für eine Mittagspause. Dann würde ich noch viel mehr kleine Lädchen und noch mehr Kulinarisches erkunden. Kopenhagen, ich komm bald wieder! Und ihr?

Macht euch einen schönen Sonsttag.
Eure Christin

 

8 Gedanken zu „Frokost in Kopenhagen: eine Mittagspause im Meatpacking District der dänischen Hauptstadt – und ich bleib gleich hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

19 + 1 =